Was ist der Mensch? Diese grundlegende Frage für das menschliche
Selbstverständnis wird von dem Freiburger Philosophen und Pädagogen
Eugen Fink (1905 - 1975) auf eine neue, fruchtbare Weise entfaltet:
durch die Reflexion auf den Bezug und das Widerspiel der "Grundphänomene
des menschlichen Daseins" - Arbeit, Herrschaft, Liebe, Tod und
Spiel. Diese Dialektik des menschlichen Daseins treibt aber notwendig
über sich hinaus und damit hinein in die Frage: Was ist die Welt?
Die Grundphänomene des menschlichen Daseins erweisen sich als Weltsymbole.
Wie Finks "radikal irdische Anthropologie" versucht, einen
"nicht-metaphysischen Weltbegriff" auf den Weg zu bringen,
wird hier zum ersten Mal systematisch dargestellt und interpretiert.
Das Buch dient nicht nur der philosophisch-historischen Aufarbeitung
und Auseinandersetzung. Es wendet sich auch an jenen Leser, für
den die Frage nach "Mensch und Welt", d.h. nach dem Sinn seines
eigenen Daseins, von Bedeutung ist.
