Für den Spiegel war es ein "Skandal mit Ansage - eines der bizarrsten
Spektakel der letzten Jahre", für die Frankfurter Allgemeine Zeitung
war es "ein unglaubliches Schauspiel". Die größte Literaturdebatte der
Nachkriegszeit begann mit der Verleihung eines der wichtigsten Literaturpreise,
des Düsseldorfer Heinrich-Heine-Preises 2006, an den Dichter Peter Handke
- und fand ihren Höhepunkt in einem Debakel, als dem Geehrten wegen
seiner Nähe zum serbischen Diktator Slobodan Milosevic die Ehrung streitig
gemacht wurde.
Der Schriftsteller und Journalist Peter Jamin beschreibt in seinem Buch "Der Handke-Skandal" aus kritischer Distanz die Geschichte dieses gewaltigen Literaturskandals. Seine Chronik des 'Skandals der Skandale' führt den Leser in die Szenen von Literatur, Politik und Medien, aber auch in die Hinterstuben einer literarischen Welt, wo Politiker die Strippen ziehen und Literaturexperten vor diesen kapitulieren. Der Autor analysiert die Ereignisse, Diskussionen und Medienberichte rund um die Preisverleihung und befasst sich mit den Serbien-Werken des umstrittenen Dichters über die jugoslawischen Kriege der 90er Jahre.
Der Handke-Skandal ist ein ebenso sensibler wie mitreißender Report, der schonungslos über die vielen Verlierer dieser Heine-Preis-Debatte erzählt und zu verblüffenden Erkenntnissen führt. Eine bewegende Geschichte nicht nur für die Kenner und Freunde der Literatur und ihrer Szenen, sondern für alle Menschen, die das Leben auf den echten Bühnen des kulturellen Lebens und ihre wirklich großen und vor allem wahren Dramen lieben.
"Der Handke-Skandal" - ein unterhaltsamer, intelligenter, amüsanter Bericht aus der wilden Welt der Literatur.
Erstverkaufstag 13. Dezember 2006: Heinrich Heines Geburtstag, an dem die Verleihung des Heine-Preises 2006 an Peter Handke geplant war!
