Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage nach den Realisierungsmöglichkeiten
eines erweiterten Kunstbegriffs, der mit seinem Anspruch auf gesellschaftliche
und politische Relevanz zu dem Versuch führt, die Gesellschaft als Gesamtkunstwerk
zu konstruieren. Im Rahmen einer kritischen Betrachtung von Utopie-
und Ideologietheorien einerseits und philosophischer Ästhetik andererseits,
wird die Bedeutung der Gesellschaft für die Kunst beziehungsweise die
Bedeutung der Kunst für die Gesellschaft untersucht. Am Beispiel ausgesuchter
Werke und Schriften der bedeutendsten Vertreterinnen und Vertreter des
Suprematismus, der Materialkultur und des Konstruktivismus analysiert
die vorliegende Studie verschiedene Entwürfe, Wege und Strategien zur
Umsetzung des Anspruchs auf gesellschaftlich relevantes Kunstschaffen.
