Nahezu 1000 Filmkritiken hat Norbert Grob zwischen
1976 und 2001 publiziert - vor allem in der "ZEIT" und im
"Kölner Stadt-Anzeiger", dazu in "medium", "Filme",
"epd-Film" und "Filmbulletin". Von Anfang an setzte
er sich vor allem mit Filmemachern auseinander, deren Werk er mochte:
mit Truffaut, Godard und Rivette, Sautet, Tavernier und Téchiné aus
Frankreich, mit Altman, Cimino und Coppola, Eastwood, Rudolph und Scorsese,
Pollack und Hill aus den USA, mit Thome und Wenders, Becker und Buck
aus Deutschland, auch mit Kurosawa, Kitano, Hsiao-hsien und Kar-wai.
In der vorliegenden Auswahl sind die wichtigsten Aspekte und Tendenzen
seiner Kritiken berücksichtigt: stoffliche und thematische Interessen,
kompositorische und stilistische Zuneigungen, erzählerische und ästhetische
Vorlieben. Auch die Sympathien für bestimmte nationale Kinematographien,
für bestimmte Genres, für bestimmte Regisseure, Kameraleute und Darsteller:
So wird deutlich, was und wer faszinierte und begeisterte, was und wer
ergriff und entzückte.
Ins Kino gehen, heißt für Norbert Grob: sich einerseits verführen lassen
von schönen Geschichten, mit ihren festen Regeln fürs Erzählen und ihrer
Offenheit, diese Regeln spielerisch zu variieren, und andererseits sich
erstaunen zu lassen von ungewohnten Filmstilen und poetischen Visionen,
um darüber eine andere Sicht auf die Welt zu entdecken.
Norbert Grob ist auch Autor der Gardez!-Bände
"Zwischen Licht und Schatten. Essays
zum Kino"
und
"Just be natural! 57 Notate zur
Schauspielkunst"
Außerdem ist er Mitherausgeber des Gardez!-Buches
"Ladies, Vamps, Companions. Schauspielerinnen
im Film" (mit Susanne Marschall)
