Melanie Geiser
Personendarstellung bei Tacitus
am Beispiel von Cn. Domitius Corbulo und Ser. Sulpicius Galba

1.Auflage 2007. 312 S. DIN A5. Broschur
EURO 39,90 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-89796-183-8
Die Antike und ihr Weiterleben. Hrsg. von Heinz Gerd Ingenkamp. Band 6


Die Faszination, die auch heute noch vom Geschichtswerk des Tacitus ausgeht, beruht nicht zuletzt auf den zahlreichen Charakterporträts, die dem Leser darin begegnen und ihn in ihrer bisweilen an Shakespeare erinnernden Intensität in ihren Bann ziehen. Ihrer zentralen Bedeutung entsprechend bilden Personendarstellungen daher auch in der Tacitus-Forschung einen Kernbereich, der auf eine reiche Tradition zurückblicken kann. Nach wie vor wird die Diskussion um die Beurteilung einzelner Taciteischer Charakterzeichnungen jedoch recht kontrovers geführt. Die vorliegende Studie möchte anhand eines exemplarischen Vergleichs des Feldherrn Cn. Domitius Corbulo und des Kaisers Ser. Sulpicius Galba einen Beitrag dazu leisten, diese Diskussion auf eine neue Grundlage zu stellen, und einen Weg aufzeigen, der es ermöglicht, einen Grundkonsens über die Beurteilung Taciteischer Personendarstellungen zu erzielen.

Die Arbeit ist im Wintersemester 2005/2006 von der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn als Dissertation angenommen worden (Betreuer: Prof. Dr. Heinz Gerd Ingenkamp).

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