West-östliche Medienperspektiven - der Wunsch, über
die Konfrontation oder Synthese zwischen islamischer Tradition und der
Medien-Moderne in nordafrikanischen und vorderasiatischen Ländern nachzudenken,
führte seit 2001 Geographen und Filmwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz und wissenschaftliche Partner von außerhalb zusammen. So entstand
eine Reihe von Konferenzen, deren Referate zusammen genommen einen interdisziplinär
erkundeten Querschnitt freilegten: durch historische und zeitgenössische
Selbst- und Fremdbilder des "Orients". Der vorliegende Band versammelt
Studien zu medialen "Mitteilungen über den Maghreb".
Aus
dem Inhalt:
Visuelle Erinnerung. Frühe Foto- und Kinematografie des Maghreb
1896-1914
Das Marokkobild deutscher Reisevideos
Indigener Film als Medium transkultureller Kommunikation
Cinéma beur - die franko-arabische Filmkultur
Die Suche endet im Nirgendwo
"Cinematic Marrakech". Eine cinematic city
Imperialistische Politik und Archäologie. Überlegungen zu Intention
und Ambition des Films "March or Die"
Cinéma beur
Liebe, Wahnsinn, Poesie. Überlegungen zu Taieb Louhichis Film
"Layla, ma raison"
Infos zum Band
"Mythos
Ägypten. West-Östliche Medienperspektiven II"
Zum Herausgeber Thomas Koebner
Thomas Koebner hat folgende weitere Bücher
bei Gardez! veröffentlicht:
"Lehrjahre im Kino"
"Halbnah. Schriften zum Film.
Zweite Folge
"Vor dem Bildschirm"
"Wie in einem Spiegel"
"Schauspielkunst im Film"
(Hrsg.)
"Meine Lieblingsfigur auf
der Bühne" (Hrsg., mit Klaus Briegleb)
"Mythos Ägypten"
(Hrsg., mit Anton Escher)
"Verwandlungen"
"Filmbilder
- Sinnbilder"
