CHRISTINE ELLRICH-SCHUMANN
Eine Kunstsammlung entsteht
Die Entwicklung der städtischen Kunstsammlung in der Kunsthalle Mannheim von ihren Anfängen bis zum Jahre 1933

1. Aufl. 1997. 512 S. DIN A5. Broschur.
EURO 34,95 (unverbindliche Preisempfehlung).
ISBN 978-3-928624-56-5
Kunstgeschichte im Gardez! Hrsg. v. Ulrich Schütte. Band 1

Exklusiv nur über den Gardez! Verlag erhältlich


Die Entwicklung der städtischen Kunstsammlung in Mannheim von 1909 bis 1933 ist wesentlich verbunden mit den beiden Leitern der Kunsthalle, Dr. Fritz Wichert und dessen Nachfolger Dr. Gustav Friedrich Hartlaub. Wichert strebte einerseits eine Sammlung mit internationalem Ruf an, wozu der Ausbau eines Saales mit französischen und deutschen Meistern gehörte. Andererseits bemühte er sich auch, junge Künstler in Mannheim anzusiedeln und sie zu unterstützen. So entstand das Künstler-Unterstützungsprogramm für Künstler aus Baden und der Pfalz. Hartlaub musste sich an die von Wichert vorgegebene Linie halten, sollte die Sammlung nicht in ihrer Geschlossenheit zerstört werden. Er verfolgte die gleichen Interessen wie Wichert, ging jedoch einen Schritt weiter und beschäftigte sich intensiver mit zeitgenössischen Künstlern. Die Studie zeigt, wie beide ihre unterschiedlichen Vorstellungen einer Sammlung zu verwirklichen suchten, welche Mittel zur Verfügung standen, welche Unterstützungen sie von Seiten der Stadt, der Kommission und den Mannheimer Bürgern bekamen. Die finanzielle Lage der Kunsthalle wurde im Laufe der Zeit immer schwieriger. Auch die politische Situation machte die Leitung eines Museumsbetriebes fast unmöglich und gipfelte in der Entlassung Hartlaubs. Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen beide Direktoren zu kämpfen hatten, verfolgten sie das gleiche Ziel: den Mannheimer Bürgern die Kunst in ihrer Vielfalt zugängig und verständlich zu machen.

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