STICHTING EDMOND HUSTINX / CHRISTIAN BREMEN (ED.)
Pie Debije - Peter Debye
1884 - 1966

Dreisprachig (deutsch/englisch/niederländisch)
2., unveränd. Aufl. 2000. 120 Seiten. Zahlreiche Abbildungen.
DIN A4. Broschur.
EURO 11,00 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-89796-048-0

Exklusiv über den Gardez! Verlag erhältlich.


Peter J.W. Debye (1884-1966), Chemie-Nobelpreisträger von 1936, galt schon zu Lebzeiten als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des Jahrhunderts. Er steht für den interdisziplinär denkenden Wissenschaftler, der keine Fachgrenzen kennt. Der Sohn eines Handwerkers studiert Elektrotechnik, promoviert in theoretischer Physik, macht Karriere als Professor für theoretische und experimentelle Physik und bekommt den Chemie-Nobelpreis. Wegen seiner Vielseitigkeit wird er auch als "Marco Polo der Wissenschaft" bezeichnet. Der Forscher lebt und lehrt an den berühmtesten Universitäten in Europa und den USA. Ihm war das Denken und Leben in nationalen Grenzen und Begrenztheiten fremd. Grenzüberschreitend sind auch die Artikel des vorliegenden Buches. Es vereint Beiträge niederländischer und deutscher Autoren in deutscher, englischer und niederländischer Sprache - alle drei Sprachen spielten auch im Leben Debyes eine wichtige Rolle.

Peter J.W. Debye Die Autoren des Buches beleuchten Debyes Leben, seine wissenschaftliche Leistung und sein Werk. Dabei verwenden sie bisher noch nicht veröffentlichtes Material aus dem Besitz privater Sammler. Drs. Judith Schotman aus Zeist gelingt eine ausgesprochen lebensnahe Darstellung von Debyes Jugendzeit in Maastricht. Sie konnte das Lebensgefühl und die Welt des Heranwachsenden nicht zuletzt deshalb so gut nachempfinden, weil sie selber in Limburg aufgewachsen ist. Gleiches gilt für Tatjana Beckers aus Aachen, deren Elternhaus sich nur unweit von den Wohnorten der Vorfahren Debyes befindet und sie selber sowohl Limburgisch als auch Niederländisch versteht. Die Verfasserin zeichnet die verschiedenen Stationen seines Lebenswegs nach und würdigt ebenso seine wissenschaftliche Leistung. Auf letzteres konzentriert sich Professor Dr. H.A.M. Snelders von der Universität Utrecht. Der niederländische Technik-Historiker verortet das Werk Debyes im naturwissenschaftlichen Zusammenhang des 20. Jahrhunderts und stellt somit die Leistung des Maastrichters in den wissenschaftlichen Kontext.

Zu Christian Bremen

Christian Bremen ist auch Verfasser des Gardez!-Buches
"Das Standesamt der Weltpresse"

Außerdem ist er Mitherausgeber der Bände
"Aachener Nobelpreisträger?"
"Europa studieren. Festschrift für Kurt Hammerich"
und
"Die Europäische Union als Rechts- und Verfassungsraum"