Juliette Binoche - ihr Bild hat sich in das Gedächtnis
eines internationalen Kinopublikums eingeschrieben. Die tschechische
Teresa (The Unbearable Lightness Of Being), die französische Julie (Trois
Couleurs: Bleu) oder die kanadische Hana (The English Patient) werden
als "Binoche-Frauen" erkannt, deren Gemeinsamkeit die unverkennbare
Spielweise der Schauspielerin ist. Mit minimalistischer Genauigkeit
von Gestik und Mimik erspielt sie sich die Aufmerksamkeit von Kamera
und Publikum, ohne je die Intimität ihrer Rolle der Kamera preiszugeben.
Binoche zeigt Figuren mit nachvollziehbaren Gefühlen, spürbaren Gebrechen
und allgemein verständlichen Handlungsmustern, deren oft außergewöhnlichen
Zustand sie für Augen-Blicke anhält und so ästhetisch erfahrbar macht.
Die Französin verbindet einen zunächst psychologisch-realistischen Schauspielstil
mit einem ikonenhaften Ausdruck, die ihr Porträt vertraut, plastisch
und (un-)nahbar zugleich macht.
Gary Oldman zählt
unbestritten zu den beeindruckendsten Schauspielern der Gegenwart. Trotz
der offenkundigen Festlegung auf die Darstellung des "bad guy"
ist Oldmans Art der Rollengestaltung alles andere als monoton. Stets
findet der talentierte Brite Mittel und Wege, seinen Figuren etwas Unverwechselbares
zu geben. Doch wodurch zeichnet sich diese außergewöhnliche Rollengestaltung
genau aus? Dieser Frage geht der Artikel Gary Oldman - Die Gestaltung
des Bösen nach.
Zu Christina
Brüggemann
Zu Michael Ambach
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