In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Bonn und der Fakultät für
Naturwissenschaften der RWTH Aachen ist eine Ausstellung zu den "Aachener
Nobelpreisträgern?" entstanden, die im Rahmen des 43. Deutschen Historikertages
2000 in Aachen eröffnet wurde. Die in diesem Katalogband versammelten
Aufsätze von Studierenden am Historischen Institut der RWTH Aachen sind
das Resultat eines Projektseminars zur Geschichte der Aachener Nobelpreisträger.
Eine Einleitung führt in den wissenschaftshistorischen Kontext der Physik
um die Jahrhundertwende ein. Das historische Umfeld, in dem die vier
Aachener Nobelpreisträger gelehrt und geforscht haben, wird in dem ersten
Beitrag zur Geschichte der Technischen Hochschule und dem Verhältnis
der Stadt Aachen beschrieben. Dieser gesellschaftshistorischen Einführung
schließen sich im Hauptteil des Kataloges vier Beiträge an, welche die
vier Aachener Nobelpreisträger detailreich porträtieren. Neben der biographischen
Darstellung von Philipp Lenard, Wilhelm Wien, Peter Debye und Johannes
Stark wird auch ihr wissenschaftliches Werk gewürdigt. Besonders interessiert
die Zeit, welche die Wissenschaftler an der damaligen Königlichen Technischen
Hochschule in Aachen verbrachten. Alles in allem bieten die Beiträge
einen kurzweiligen Einstieg in die spannende Geschichte der "Jahrhundertwissenschaft"
Physik, ihrer gesellschaftlichen und politischen Bedeutung sowie ihrer
Entwicklung an der Technischen Hochschule Aachen.
Christian Bremen schrieb auch das Gardez!-Buch
"Das Standesamt der Weltpresse"
Außerdem ist er Mitherausgeber der Gardez!-Bände
"Pie Debije - Peter Debye"
"Europa studieren. Festschrift
für Kurt Hammerich"
und
"Die Europäische Union als
Rechts- und Verfassungsraum"
