ANNETTE BÖTTCHER
Wege in die Elternschaft
Familienentwicklung im Kulturvergleich

1. Aufl. 1998. 444 Seiten. DIN A5. Broschur
EURO 34,95 (unverbindliche Preisempfehlung).
ISBN 978-3-928624-80-0
Psychologie im Gardez! Herausgegeben von Karl Christoph Klauer und Matthias Petzold. Band 2

Exklusiv nur über den Gardez! Verlag erhältlich


Folgt man der neueren familienentwicklungspsychologischen Literatur, so geht der Übergang zur Elternschaft und die Geburt des ersten Kindes für junge Paare in der Regel sowohl mit Bereicherungen als auch mit Belastungen einher. Veränderungen betreffen allerdings nicht nur die partnerschaftliche Zufriedenheit, auch die individuellen Einstellungen der Partner, z. B. diejenigen zu Kindern sowie die jeweils vorherrschenden Rollenauffassungen von Mann und Frau ändern sich durch die Existenz eines Kindes. Außerdem spielt auch der kulturelle Kontext, in dem die Familienentwicklung stattfindet, für Einstellungs- und Partnerschaftsvariablen eine wichtige Rolle. Um transkulturelle Ähnlichkeiten und kulturspezifische Besonderheiten in der Veränderung von Einstellungs- und Partnerschaftsvariablen (Wert von Kindern, Belastung durch Kinder, Rollenauffassungen partnerschaftliche Zufriedenheit) im Verlauf der Familienentwicklung zu erfassen, wurden sozioökonomische Daten und Familiencharakteristiken werdender Erst- und Zweitmütter aus der alten Bundesrepublik Deutschland, dem US-Bundesstaat Georgia und der Republik Korea in der vorliegenden Studie unter einer gemeinsamen interkulturellen Fragestellung verglichen und interferenzstatistisch ausgewertet. Nach einer zusammenfassenden Darstellung der Hauptbefunde dieser Drei-Länderstudie in den vier Einstellungs- und Partnerschaftsvariablen wird abschließend die Bedeutung der Berufstätigkeit der Frau für die Familienentwicklung in den drei Untersuchungsländern diskutiert.

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