Bis zum heutigen Tag ist keine wissenschaftliche
Untersuchung erschienen, die Peter Handkes und Wim Wenders künstlerisches
Schaffen nicht nur in der Analyse einzelner Werke, sondern, ihr gesamtes
bisheriges Werk überblickend, in Beziehung zueinander setzt. Mit der
vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, diese Lücke in der
Forschung zu schließen. Der Vergleich richtet sein Augenmerk auf die
Darstellung von Wahrnehmungs- und Kommunikationsphänomenen. Diese für
Handkes und Wenders Werk zentralen Elemente bieten nicht nur einen Schlüssel
zur Erschließung des oft sehr hermetischen Werkes beider Künstler, sondern
erweisen sich auch als Prüfstein, um Parallelen und Unterschiede sowie
mögliche Wandel in ihrem Schaffen offenzulegen.
