"Das Ärgernis ist also keine Erfindung des Verstandes, bei weitem nicht;
denn dann hätte der Verstand auch imstande sein müssen, das Paradox
zu erfinden; nein, mit dem Paradox wird das Ärgernis; wird
es, hier haben wir wieder den Augenblick, um den ja alles kreist."
Sören Kierkegaard, Philosophische Bissen
Wenn man so will, begibt sich dieser Text mitten in Kierkegaards
Paradox des Denkens, dessen eigentlicher Kern wohl im Paradox der Zeit
zu finden ist. Der Name Kierkegaards erscheint an diesem Ort an keinem
Ort; was nicht verwundern soll. - Beleuchtet der Text ja die Mitte des
Paradoxon mit Nietzsche; vom Lichte eines möglichen Leiblichen
aus.
Das Feld stellt sich - wenn der Begriff leiblicher Präsenz sich ernst
nimmt - als Vermengung 'neurophilosophischer' und ästhetischer Rekurse
dar, deren Vermischungen sich am Rande einer ekstatischen Leiblichkeit
erst verstehen werden kann und, die sich in dieser Leiblichkeit,
in ihrem Ausblick um das Werden des Leibes, und nicht um die Nachahmung
oder gar Reproduktion seiner Strategien (des Geistes) bemüht.
Auf dem Wege zählt dieser Text Ernst Machs phänomenales Erleben, das
sich in seinen Graphien zerstreut, Paul Valérys sich-selbst-schreibenden
Leib der Cahiers und Robert Musils akephalen Romankorpus
eines Mannes ohne Eigenschaften zu seinen Wegmarken und Gefährten.
In diesem Sinne steht in diesem Text kein Wort für sich allein, denn
der Leib schwingt bei alle dem mit, und ...
"Das Schiff GEIST schwebt und schwankt
auf dem Ozean KÖRPER."
Paul Valéry, Cahiers/Hefte
