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Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied
Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817

 


Damals. Das Magazin für Geschichte und Kultur 12 / 2001:

Es ist sehr erfreulich, dass dieses Werk, das schon Goethe enthusiastisch begrüßte, nach über 170 Jahren nun wieder einem breiten Publikum zugänglich ist.

Magazin für Amerikanistik 3 / 2001:

Dass Maximilian mit seiner Reise und deren wissenschaftlichen Aufarbeitung einen grundlegenden Beitrag zur europäischen Entdeckung Brasiliens leistete, wurde zu seinen Lebzeiten nur von Kennern zu würdigen gewusst. Nach seinem Tod geriet diese große Leistung in den Hintergrund (...). Um so höher ist die Leistung des Gardez! Verlags und des rührigen Wied-Forschers und Herausgebers Hermann Josef Roth einzuschätzen, nach 170 Jahren, die dies wichtige Werk Maximilians nicht mehr allgemein verfügbar war, eine Neuauflage zu wagen. Ein hervorragender, originalgetreuer Nachdruck, versehen mit einem umfangreichen Anhang aus der Feder des Herausgebers, der kenntnisreich und einfühlsam Leben, Werk und Reisen Maximilians zu Wied darstellt. Ein Glossar von Fachbegriffen und ein Register von Ortsbezeichnungen, die modernen Kartenwerken angepasst sind, so dass die Reise des Prinzen geographisch nachvollziehbar wird, erleichtern es dem heutigen Leser, das Werk zu erschließen. Es ist keine Frage, dass Herausgeber und Verlag hier einen Schatz gehoben haben. (...) Möge dem Werk die verdiente Anerkennung zuteil werden. Eine eindrucksvolle Leistung.

Nassauischer Verein für Naturkunde - Mitteilungen Nr. 46 / März 2001:

Dieses Schlüsselwerk zur Erschließung Brasiliens war lange nicht mehr erhältlich. Dieser Reprint schließt eine schmerzliche Lücke. Der Text ist trotz seiner wissenschaftlichen Bedeutung unterhaltsam und spannend. Dem Herausgeber Herrn Dr. Hermann Josef Roth (...) sei daher herzlich gedankt.

Matices - Zeitschrift für Lateinamerika, Spanien und Portugal, 8. Jahrgang, Nr. 30, Sommer 2001:

Der Text ist trotz seiner wissenschaftlichen Bedeutung unterhaltsam und spannend. Der Herausgeber hat wesentliche Etappen der historischen Reiseroute nachvollzogen. Im Anhang würdigt er Leben und Werk des Prinzen zu Wied und erläutert veralterte Begriffe und Ortsnamen.

Neues Rheinland 10 / 2001:

Ein ganz alter Schatz der Bücherkultur, über den Goethe schon ins Schwärmen geriet, wurde jetzt neu herausgegeben, er war über 170 Jahre nicht mehr im Buchhandel erhältlich (...). Die neue Ausgabe der "Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817" schließt eine echte Literaturlücke und bietet vor allem im Reprint den unveränderten Originaltext. Der Anhang hilft beim Verständnis wichtiger indianischer und portugiesisch-brasilianischer Fachausdrücke sowie altmodischer Fremdwörter, alte Ortsbezeichnungen werden gegebenenfalls aktualisiert und lokalisiert.

Journal of Ethnopharmacology 78 / 2001, No. 109:

(Prinz zu Wied-Neuwied) was inspired by the earlier travellers like Alexander von Humboldt and this reprint has made an exciting primary source on 19th century South America available again. (...) The book is truly an account of his journey, describing the excitements and dangers of his travel and trying to give a detailed account of what he observed. (...) His main focus is on geography, ethnology und zoology and the book provides a fascinating insight into the prince`s perception of this at this time still largely unexplored world.

Nassauische Annalen 113 / 2002:

Viele Jahrzehnte lang war dieses forschungsgeschichtlich bedeutsame Werk nicht verfügbar (...). Dr. Hermann Josef Roth, ein nicht nur in der Naturkunde des Rheinlandes aktiver und erfolgreicher Wissenschaftler, hat die wesentlichen Stationen und Etappen der Reisen Maximilians vor Ort selbst nachvollzogen und es nunmehr dankenswerterweise auch übernommen, die Reprint-Ausgabe der berühmten Brasilienreise von 1815-1817 zu besorgen. (...) Der vorliegende, sorgfältig produzierte Nachdruck bietet (...) ein hochwillkommenes Studienmaterial, das (...) ein außerordentlich bedeutsames Werk vor den Nebeln des Vergessens bewahrt (...).

Taschenkalender Indianer 2003. Hrsg. v. Volkhard Brandes. Göttingen: Lamuv Verlag 2002, hier: S. 185:

Blieb Alexander von Humboldt Brasilien noch verschlossen, so war ab 1808 auch Nichtportugiesen die Einreise gestattet. Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied war zwei jahre unterwegs, um die Strecke von Rio de Janeiro nach Salvador da Bahia entlang der Ostküste (...) zurückzulegen. Das zweibändige Werk, in dem Wied minutiös seine Reisebeobachtungen niederschrieb und das 1820/21 erschien, wurde zu einem großen Erfolg (...). Goethe geriet ins Schwärmen, als er das Buch las. (...) Jetzt endlich ist es, zudem in einer Reprint-Ausgabe, wieder allgemein zugänglich. (...) (Das Buch ist) auch heute noch über den Kreis der Spezialisten hinaus sehr lesenswert.

Bücher zu Lateinamerika - Gesamtverzeichnis 2002/03:

Die Reiseerlebnisse und Ergebnisse der Forschungen (des Prinzen zu Wied) liegen nun endlich wieder in einer preiswerten Reprint-Ausgabe vor und versetzen die Leser mit einer spannenden und amüsanten Lektüre in die Zeit der ersten systematischen Erkundungen eines bis dahin fast völlig unbekannten Kontinents.

J. Haffer in Journal für Ornithologie/Journal of Ornithology 144 (2003):

Historisch interessierte Ornithologen werden Herausgeber und Verlag dafür danken, dass sie dieses wichtige Quellenwerk der Reisebeschreibung zu einem relativ niedrigen Preis erstmals wieder verfügbar gemacht haben.

Walther L. Bernecker in Iberoamericana IV (2004) H. 13:

La re-impresión del "Viaje al Brasil en los años 1815 a 1817" es de celebrar por todas las personas interesadas en el Nuevo Mundo y en la historia natural y etnográfica.

 

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