Das Argument 240 / 2001:
(Das Buch) fragt nach dem "konkreten Einfluss zivilgesellschaftlicher Akteure auf den Transitionsverlauf in Mexiko" und versucht, die Diskussion allgemeiner Konzepte von 'Zivilgesellschaft' und ihrer Rolle im Demokratisierungsprozess mit der Analyse der politischen Transformationsprozesse in Mexiko während der 90er Jahre zu verbinden. Nach Diskussion einiger Grundbegriffe der Transitionsforschung wie Liberalisierung, Demokratisierung, Konsolidierung werden Konzepte von Zivilgesellschaft aus der Ideengeschichte und der aktuellen Debatte vorgestellt (...). Ihrer weiteren Arbeit legt Verf. die Definition von Merkel / Lauth zu Grunde, die Zivilgesellschaft als nicht-staatlichen und nicht-nur-privaten Raum von Gruppen und Vereinigungen begreifen, welche "auch das kollektive Interesse der 'res publica' vertreten". (...) Dann analysiert Verf. - unter Einbeziehung der historischen Grundlagen des mexikanischen "korporativen Autoritarismus" - die Phase der Liberalisierung dieses Regimes von etwa 1968 bis 1988. Deren Ursachen sieht sie in sozialstrukturellen Veränderungen (Urbanisierung, Alphabetisierung etc.), ökonomischen Schwierigkeiten und in Defiziten des politischen Systems. (...) Im Schlussteil verfolgt sie den Weg zur Konsolidierung der Demokratie in Mexiko bis zu den entscheidenden Wahlen vom Juli 1997 (...).
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