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Hubert Neumann
Lusthängen

Gerd Blase in der Mainzer Rhein-Zeitung vom 12. März 2008:

Tatsächlich ist dem Romandebütant Neumann viel mehr gelungen als nur ein Regionalroman oder gar Regionalkrimi. Seine Geschichte um Sex, Tod und die Unfähigkeit zu lieben ist mitreißend erzählt, voller Humor, aber auch verstörender Szenen. Neumanns Debüt ist nicht nur ein Tipp für Mainzer oder Bagatelle-Besucher, ihm sind noch viel mehr Leser zu wünschen.

"Allgemeine Zeitung" (Mainz) vom 16. September 2008:

Tiefer Sarkasmus, unverblümte Sexualität und Denkanstöße, die das Wahrnehmungsempfinden auf ganz eigene Art schulen: In dem Roman "Lusthängen" des Mainzer Autors Hubert Neumann wurde genau dieser Stoff interessant und unvorhersehbar zu einem packenden Gesamtwerk gewoben. (...) Neumann hat einen Roman geschaffen, der durchzogen ist von Moraltheologie, einer futuristischen und zugleich aktuellen Gesellschaftsanalyse und dabei so gar nicht wissenschaftlich daherkommt, weil die Hülle der eines Kriminalromans gleicht.

Michael Jacobs in der "Allgemeinen Zeitung" (Mainz) vom 14. Oktober 2008:

Man kann nicht gerade behaupten, dass es die Mainzer Neustadt bislang zu einem literarischen Topos von Weltrang gebracht hat. Obwohl sie es gewiss verdient hätte (...). Genau dort spielt der Roman "Lusthängen" von Hubert Neumann - sein Verfasser natürlich auch ein Neustädter, wie er im Buche steht. Natürlich ist die Geschichte um die zwei gegenpoligen Freundinnen Eva und Marina - die eine ein Männer verschlingender Vamp mit Barbie-Maßen, die andere eine verhärmte, in sexuellem Reinheitswahn gefangene Psychopathin - abgründig spannend erzählt (...).

Mainzer Rhein-Zeitung vom 2. Dezember 2008:

Da steht er auf Platz 9 und kann es gar nicht glauben: Hubert Neumann. Welcher Platz 9? Der von der Leser-Bestenliste, die die Wochenzeitung "Zeit" in ihrer aktuellen Literaturbeilage abgedruckt hat. Damit reiht sich der Mainzer Autor mit seinem Roman "Lusthängen" in eine illustre Reihe ein, in der klangvolle Namen wie Siegfried Lenz, Uwe Tellkamp und Jonathan Littell die vorderen Plätze einnehmen.

Franz Biber für "Frankfurt.Live.com":
(hier die ganze Rezension: http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=87&idart=32117)

(...) gekonnt treibt der Autor die Handlung voran, die den Leser durch Supermärkte, das Rheinufer, die Mainzer Altstadt und diverse Kneipen führt. Die Sprache ist drastisch, farbig, knorzig-krachend, aber auch humorvoll. Leser aus Mainz werden viele liebevoll ausgemalte Details erkennen, ohne dass der Text in den gängigen Regionalkrimi abkippt.

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