Rhein-Lahn-Zeitung Nr. 45 vom 23. Februar 1999:
Dr. Winfried Monschauer schildert in seiner Arbeit (...) außer der bewegten Geschichte des Klosters und seiner Überlieferungen auch Details aus dem Leben der Nonnen sowie die einzelnen früheren Besitzungen. Die Gründung des Klosters geht zurück auf das Jahr 1330. (...) Im 15. Jahrhundert richteten sich die Aktivitäten des Klosters vor allem auf die Erweiterung des Grundbesitzes, den Ausbau des Klosters und auf das Sammeln von Handschriften in deutsch. Nach den Erkenntnissen Dr. Winfried Monschauers sprechen alle Anzeichen dafür, dass sich in der Mitte des 15. Jahrhunderts der Konvent den "Schwestern vom gemeinsamen Leben" anschloss. Im 16. Jahrhundert wechselten die zur Betreuung Kamps beauftragten Mutterklöster ständig. Bemerkenswert für das 18. Jahrhundert ist die Tatsache, dass die Lebenserwartung der hier lebenden Nonnen mit 66 Jahren deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung lag. (...) Verarmt wurde das Kloster schließlich am 17. Juni 1806 aufgelöst.
Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, Band 56 (2000), Heft 2:
Die Mainzer Dissertation bietet eine umfassende Darstellung der Geschichte des um 1330 als Beginengemeinschaft entstandenen und 1413/14 regulierten Klosters bis zu seiner Auflösung 1806. (...) Überregional bedeutend ist (...) der erwähnte Bestand von 10 erhaltenen Handschriften mystischer Predigten und erbaulicher Texte in deutscher Sprache aus dem Besitz des Beginenkonvents.
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