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Marion Müller
Vexierbilder. Die Filmwelten des Lars von Trier

MEDIENwissenschaft 1 / 2001:

Beginnend mit den frühen Kurzfilmen, untersucht die Verfasserin in Form von detaillierten Einzelanalysen das Gesamtwerk Triers bis einschließlich der 1998 erstaufgeführten "Idioten". (...) In ihrer Vorgehensweise berücksichtigt die Arbeit sowohl formale Momente der filmischen Gestaltung als auch kontextuelle Gesichtspunkte, die auf kulturgeschichtliche Zusammenhänge verweisen. Als theoretischer Bezugsrahmen für die Analyse der Beobachtungen dient eine Reihe von Gegensatzpaaren, welche vor allem mit den Begriffen "Moderne" und "Postmoderne" in Zusammenhang gebracht werden. (...) gelungen sind (...) Analysen, die (...) den ambivalenten Charakter der Bilder hervorheben und mit dem Begriff des Vexierbildes treffend beschreiben. Zu nennen wäre etwa die Analyse des bösen Blicks der Kamera (...), die zeigt, "dass es keine unschuldigen Bilder gebe" (S. 196). Insgesamt zeichnet sich die Arbeit durch genaue Beobachtungen aus, die etwa die metaphorische Qualität von Bildern erfassen oder die Inszenierung von Gesichtern, die Schichtung von Bildern oder den Blickcharakter der Kamera fokussieren, um nur einige Beispiele zu nennen.

Marburger Neue Zeitung, 25. Mai 2000:

Mit Abstand die umfangreichste Analyse von Filmen wie "Breaking the Waves", "Epidemic", "Idioten" und anderen. Dem Begriff "Dogma '95" geht die Autorin natürlich auch auf den Grund. Die Fernsehproduktionen sind ebenfalls inbegriffen. Schließlich erfährt der Leser, wie Lars von Trier, mittlerweile bestimmt einer der wichtigsten Regisseure, mit seinen Filmen einzustufen ist.

3sat.de - DENKmal-Redaktion vom 10. Oktober 2000:

Marion Müller (...) bietet (...) filmwissenschaftlich Passionierten über 300 Seiten an hervorragender Forschung zum dänischen Dogma-Regisseur. (...) Dazu liefert sie alles, was eine Dissertation bieten sollte: Von der ausführlichen Einführung ins Thema über eine genaue Handhabe der Quellenverweise bis hin zu einem kostbaren Literaturverzeichnis zu Lars von Trier - zum Weiterforschen unentbehrlich.

Die Welt vom 18. August 2001:

Wer sich (...) für von Triers Werk interessiert, für den gibt es die Doktorarbeit "Vexierbilder", eine eingehende wissenschaftliche Analyse seiner Filme.

epd Film 2 / 2003:

(...) Dissertation mit Analysen zu allen Filmen des dänischen (Ex?-)Dogmatikers (...).

Andrea Kapavik in RAY-Kinomagazin / April 2003:

Triers Filmschaffen zu durchleuchten ist sicherlich kein lockeres Unterfangen, an dieser Stelle gebührt der Autorin Respekt. (...) Die Autorin lässt praktisch nichts unkommentiert und unangetastet, beschreibt, analysiert und deutet in ihrer ausführlichen Studie im wahrsten Sinne entgrenzend. (...) Die weitsichtige und (all)umfassende Studie reiht sich klar zu den tiefer greifenden Werkdeutungen des "künstlerischen Tausendsassas".

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