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Peter Jamin
Der Handke-Skandal
Wie die Debatte um den Heinrich-Heine-Preis unsere Kultur-Gesellschaft entblößte

Börsenblatt online, 5. Dezember 2006:
(Der ganze Artikel unter: http://www.boersenblatt.net/133279/template/b3_tpl_home_detail)

Die im Sommer erhitzt geführte Literaturdebatte um Suhrkamp-Autor Peter Handke und den an ihn verliehenen Heine-Preis 2006 ist kaum beendet - da gibt es schon das Buch dazu. (...) Der Autor verspricht einen "schonungslosen" Bericht und eine Reihe verblüffender Erkenntnisse (...). Möglicherweise geht die Literaturdebatte ja (...) in eine neue Runde.

Neue Ruhr-/Neue Rhein-Zeitung (NRZ online) vom 12. Dezember 2006:
(Den ganzen Artikel finden Sie hier)

Nachspiel zur umstrittenen Entscheidung für Peter Handke als Heine-Preisträger und dem folgenden Skandal: In seinem Buch (...) lässt der Düsseldorfer Autor Peter Jamin den Streit nochmal Revue passieren. Und er fordert eine Fortsetzung der Diskussion, die im neuen Heine-Jahrbuch mit keinem Wort erwähnt werde.

Michael Kerst im EXPRESS vom 12. Dezember 2006:

Schriftsteller Peter Jamin (...) bringt just zum Heine-Geburtstag das Buch "Der Handke-Skandal" auf den Markt und teilt darin kräftig aus. Den Ratsfraktionen, die nach der Jury-Entscheidung für Handke aufgeschrien hatten, attestiert Jamin "politische Zensur". Die "Heine-Experten" in der Stadt hätten in der Debatte versagt. (...) Aber auch die Jury bekommt ihr Fett weg in dem neuen Buch (...).

Lothar Schröder in Rheinische Post vom 12. Dezember 2006:

Das Buch (versteht sich) zum einen als Dokumentation eines Skandals - mit etlichen Pressestimmen und Erläuterungen zum Handke-Werk; zum anderen als Philippika gegen eine Kulturgesellschaft, die sich zwischen Schweigen und Schwadronieren durch die Debatte laviert habe. (...) Sein (Jamins) Fazit (...) lautet: "Düsseldorf ist nicht Heine-Preis-würdig."

Petra Kuiper in Neue Ruhr-/Neue Rhein-Zeitung vom 12. Dezember 2006:

Inhaltlich rollt Jamin den Streit chronologisch auf, druckt die umstrittene Satzung ebenso ab wie die Namen der Jury-Mitglieder und thematisiert Handkes Theorien zum Jugoslawien-Krieg. Mit dabei ist auch Handkes schriftlicher Verzicht auf den Preis und die Antwort des OB (...). Jamins Vorwurf an alle Beteiligten: Sie hätten versagt, Jury, Politik und Experten. (...) "Alle schweigen", schlussfolgert Jamin. "Das finde ich inkompetent und feige."

Volker Budinger in der Westdeutschen Zeitung vom 14. Dezember 2006:

"Handke ist inmmer noch Preisträger." Zu diesem Schluss kommt der Journalist [Peter Jamin] in seinem "populär geschriebenen Debattenbuch", (...) das er Dienstagabend einem kleinen, aber interessierten Publikum vorstellte [am 12. Dezember 2006 im Düsseldorfer "Zakk"]. (...) [Jamin gelang es], die Diskussion in Gang zu setzen. (...) Er sei darauf vorbereitet, die weitere öffentliche Debatte zu verfolgen, erklärte Jamin, der sich zum inoffiziellen Heine-Preis-Chronisten ernannte. Wenn sich etwas ergebe, werde er sein Buch gerne fortschreiben.

Olaf Cless in "düsseldorfer hefte" (Februar 2007), S. 62 f.:

Jamin zeichnet in seinem als Manuskript gedruckten Buch, dem weitere aktualisierte (...) Auflagen folgen sollen, den Gang der Dinge und Undinge noch einmal ausführlich nach. (...) Ein Stück weit holt (...) Peter Jamin in seinem Buch das versäumte Ringen um Wahrheit nach. (...) Wer nach Alternativen zum Düsseldorfer Kulturmorphinismus sucht, sollte Jamins Buch unbedingt lesen.

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