Peter Drexler in der "Zeitschrift für Anglistik und Amerikanistik (ZAA) 53 (2005) Heft 3:
[Gutberlet] gelingen sensible Einzelanalysen von wichtigen Filmen der 1990er Jahre [...].
Cinema 4 / April 2003:
Gutberlet [betrachtet] das junge britische Kino der 90er Jahre als Spiegel einer Gesellschaft im Umbruch. Keine leichte Lektüre, aber sie lohnt sich.
Jörg Helbig in IASL online / 11. Januar 2003:(http://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/helbig.html)
Dass in Deutschland eine Monographie zum britischen Kino erscheint, ist ein seltenes Ereignis und als solches grundsätzlich begrüßenswert. Dies gilt im vorliegenden Fall um so mehr, als der von Kerstin Gutberlet vorgelegte Band dem britischen Kino der 90er Jahre gewidmet ist, mithin einem Zeitraum, über den mit Robert Murphys Sammelband "British Cinema of the 90s" (London: BFI, 2000) bislang erst ein Buch veröffentlicht wurde. [...] Die Analysen zeichnen sich durch Kenntnisreichtum und originelle Beobachtungen aus, denen dank einer leicht verständlichen Diktion auch ein nicht-akademisches Lesepublikum jederzeit mühelos folgen kann.
Malte Hagener in MEDIENwissenschaft 1 / 2003:
Die einzelnen Themenkapitel sind identisch aufgebaut: Nach einer allgemeinen Einführung gibt es Analysen des Films, die sich wesentlich am Plot und der Figurenkonstellation abarbeiten, dabei thematisch konzentriert sind und häufig auteuristische Exkurse beinhalten. Der Text ist nachvollziehbar, gut lesbar und relativ theoriefrei - die Themenkomplexe sind es dabei, die den größeren gesellschaftlichen Kontext schaffen.
Ray-Kinomagazin / März 2002:Breit werden [in Kerstin Gutberlets Buch] die politischen und filmpolitischen Verhältnisse diskutiert, wird eine Geschichte der Ästhetik des britischen Kinos generell vorgestellt, um dann (...) vor allem die Wechselwirkung zwischen sozialer und politischer Wirklichkeit und dem nationalen Filmschaffen herauszuarbeiten. [...] Das Ergebnis sind detailreiche Analysen von Filmen wie "Trainspotting", "Naked" oder "Orlando" und die Erkenntnis, dass das britische Kino derzeit mehr als einen Blick wert ist.
FILMGESCHICHTE 16/17:
Die Filmbeschreibungen sind konkret und nachvollziehbar, der Tonfall ist unprätentiös. Mit Filmo- und Bibliografie. Nun schon Band 18 der [Mainzer] "Filmstudien" bei Gardez!.
