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Norbert Grob
Zwischen Licht und Schatten

Ulrich Sonnenschein in epd Film 5 / 2003:

Mit leichter Hand zieht Grob Verbindungslinien zwischen der ersten großen Zeit des Kinos (...) und der Gegenwart. (...) Stile und Stoffe, formende Techniken wie Kamera, Farbe oder Format und die Genres des Kriminalfilms wie des Melodrams untersucht Grob mit historischer Sicherheit (...). Als eine Schule des Sehens könnte man (...) Grobs Buch bezeichnen, das die wesentlichen Grundlagen der Filmanalyse, der Filmkritik und der Filmgeschichte verbindet. Doch nicht allein an Filmwissenschaftler wendet sich Norbert Grob, sondern an alle, die wie er dem Kino leidenschaftlich verfallen sind.

FILMGESCHICHTE 18 / 2003:

15 Essays sind in dem Band versammelt. (...) (Grob) schreibt in genauer Kenntnis der Filme, feuilletoniert nicht, es ist ihm ernst.

Michael Althen in "Gutenbergs Welt" (WDR 3) vom 9. Februar 2003:

"Zwischen Licht und Schatten" heißt das Buch, das Grobs verstreute Essays zum Kino aus der letzten Dekade versammelt. Man kann darin lesen über Detektive, Killer und Spione, über Autorenfilme, Kriminalfilme und Melodramen (...). Und man kann darin etwas lernen und sich eine Menge anderer Bücher sparen (...). (...) Faszinierend an seinem Text ist stets, dass die Kräfte, die in den Filmen wirken, noch im Schreiben Wellen schlagen. (...) Stets herrscht eine große Klarheit im Ausdruck, aber niemals Nüchternheit, eine große Zugeneigtheit, aber kein blinder Fanatismus. (Wofür) man Grob schätzt: Seine Fähigkeit, eine Atmosphäre in Worte zu gießen, sei Gespür für den Moment (...).

Katja Nicodemus in DIE ZEIT Nr. 51 / Dezember 2002 (Sonderbeilage):

Zwischen Licht und Schatten versammelt Kinotexte der vergangenen Jahre zu einer persönlichen Filmgeschichte, die auch eine Geschichte der Kritik ist. Es ist ein Autorenbuch, getragen von der Begeisterung für bestimmte Kinoprojekte und der Begegnung mit ihren Regisseuren. (...) Ob Grob über visuelle Stile, den Film noir oder Cinemascope schreibt - das Kino bleibt für ihn immer auch ein Spiegel, der den Blick des Betrachters zurückwirft, Rätsel und im schönsten Sinne Ort der Projektionen.

RAY. Das Kinomagazin / November 2002:

Manche Bücher am deutschen Filmbuchmarkt treten allein schon deshalb wohlwollend in Erscheinung, weil man sie lesen kann. Weil es zum Glück doch noch Autoren gibt. (...) Norbert Grob schreibt über das Kino, als ob es Teil der Welt wäre. Das Grandiose daran: Dem ist so. (...) Diese Texte, großteils entstanden in den letzten zehn Jahren, gleichen Verästelungen, die sich ständig teilen und doch irgendwann wieder zueinander finden. Beobachtungen, die jedermann schon immer hat machen können - nur so noch nie.

Volker Baer im film-dienst 21 / 2002:

Man ist dem einen oder anderen Essay schon in Wochenblättern, Fachzeitschriften, Büchern und Vorträgen begegnet (...). Ihnen jetzt, gebündelt in einem Band, wiederum zu begegnen, ist ein erneuter Genuss, zuletzt auch ein Gewinn, denn Norbert Grob verfügt über die nötige Klarheit (...) und über die notwendige Sensibilität (...), sich gleichermaßen bescheiden und überzeugend einem Thema zu nähern (...). Grob öffnet dem Leser den Blick für Fragen und gibt zugleich überzeugend Antwort. Aus Ansichten werden so oft Einsichten.

ekz-informationsdienst 37 / 2002:

Geschickt zusammengestellt zu den Oberthemen "Stile & Stoffe", "Formende Techniken" und "Genres" verbinden sich die ehemaligen Einzeltexte zu einem lesenswerten Ganzen. Ein ausführliches kombiniertes Register (...) rundet den positiven Gesamteindruck dieses Lesebuches ab.

Ulrich von Thüna in MEDIENwissenschaft Nr. 3+4 / 2003:

Norbert Grob ist seit Jahren einer der besten Schreiber über Film (...). Das Buch verleitet zum Stöbern, zum Anlesen einzelner Abschnitte oder Kapitel und immer wieder blitzt ein Gedanke oder auch ein ungewohntes Zitat auf, das uns zu neuen Einblicken verhilft, uns zu neuen Gedanken anregt. Sodass der Kalauer erlaubt sei, dass Grob stets für Feinschliff sorgt.

Daniel Albers in Schnitt - Das Filmmagazin (März 2004):

Unter anderem durch die häufig klare Kennzeichnung der zentralen Thesen, die sinnvolle Akzente setzt, rückt Grob seine Ausführungen in punkto Nachvollziehbarkeit an angloamerikanisches Niveau heran, ohne dabei jemals in reine Unterhaltungslektüre zu verfallen.

Praxisjournal Buch - Ausgabe 8 / September/Oktober 2004:

In diesem Band wird die erzählende Arbeit der Kamera untersucht. Und die Wirkung von Breitwand oder Farbe, wo sie innovativ eingesetzt werden und den Geschichten einen ganz besonderen "touch" unterlegen.

medien + erziehung Nr. 5 / Oktober 2004:

[Norbert Grobs] Kommentare sind informativ und einleuchtend (...) und machen auf oft überraschende Weise das Atmosphärische und die dramaturgische Konstruktion eines Films sichtbar. (...) Norbert Grob hat nicht nur ein immenses Fachwissen, er kann auch noch schreiben, er hat Stil.

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