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Renate Frohne
Das Welt- und Menschenbild des St. Galler Humanisten Joachim von Watt / Vadianus
(1484 - 1551)

Peter Müller in: Saiten. Ostschweizer Kulturmagazin / April 2011, S. 35:

Joachim von Watt: Reformator, Bürgermeister, Humanist und Arzt. Als Denkmal auf dem Marktplatz ist er fester Bestandteil des St.Galler Alltags - sonst aber den meisten fern und fremd. Ein lateinisch-deutsches Lesebuch zoomt Vadian nun auf faszinierende Weise heran. Renate Frohnes Lesebuch besichtigt die Welten, die sich in seinem Kopf befanden. Wissenschaftlich formuliert: Es erzählt von Vadians Wissen, seinem Welt- und Menschenbild. Der rote Faden bildet das Werk, das Vadian 1522 in zweiter Auflage publizierte: ein Kommentar zur "De chorographia", der ältesten lateinischen Erdbeschreibung (43-44 n.Chr.), verfasst vom Geografen Pomponius Mela.

Albert Schirrmeister in "H-Soz-u-Kult" / 27. Juli 2011:
(Die ganze Rezension hier: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-3-068)

Die wichtigsten Kriterien einer Leseausgabe erfüllt die Ausgabe auf jeden Fall: Die lateinischen Texte sind verlässlich abgedruckt, die synoptische Gestaltung funktioniert gut, und vor allem sind die Übersetzungen in der Regel nicht nur zuverlässig, sondern auch sehr gut lesbar. Die zahlreichen Fotos von Originalseiten der verwendeten Drucke geben auch Lesern, die mit Drucken des 16. Jahrhunderts nicht vertraut sind, einen anschaulichen Einblick. Inhaltlich überzeugt die Auswahl an vielen Stellen.

"Archiv für Reformationsgeschichte" (2011), S. 72:

Der Kommentar des Mediziners, Theologen und Bürgermeisters Joachim von Watt (Vadian) zur Weltbeschreibung von Pomponius Mela enthält viele gründliche Sacherläuterungen, dazu eigene Erfahrungsberichte und persönliche Reflexionen zu gesellschaftlichen und religiösen Fragen.


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