film-dienst 24 / 1998:
Der von Jürgen Felix edierte Sammelband "Unter die Haut" bildet ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich theorielastige Überlegungen, detaillierte Filmanalysen und pointierte Essays zu einem weitgespannten Diskurs verbinden, der die Lektüre bei aller Konzentration zu einer hochspannenden Angelegenheit macht. (...) Was im Klappentext bescheiden als Topografie eines Forschungsfeldes umschrieben wird, ist der mutige Versuch, am Leitfaden des Körperthemas zentralen inhaltlichen Veränderungen der westlichen Kinematografie nachzuspüren und sie auf den Begriff zu bringen. Vom Leser verlangt dies streckenweise ähnliche Mühe wie von den Autoren, belohnt ihn aber mit einer stupenden Fülle an Einsichten und Ideen, die ihn einzelne Filme in überraschend neuen Zusammenhängen lesen lassen.
Zurück zur Pressespiegel-Übersicht
