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Stefan Elit
"Die beste aller möglichen Sprachen der Poesie". Klopstocks wettstreitende Übersetzungen lateinischer und griechischer Literatur

Sabine Doering in Jahrbuch für Internationale Germanistik 38 (2006) H. 2., S. 254 - 256:

Künftigen Arbeiten über Klopstocks Übersetzungen ist damit eine Grundlage gegeben, deren philologische Genauigkeit kaum übertroffen werden kann. (...) Für jede weitere Beschäftigung mit den "Grammatischen Gesprächen" wurde hier eine Grundlage geschaffen, die den streitbaren Charakter von Klopstocks Übersetzungstätigkeit umfassend erläutert und darüber hinaus reiche Kommentare zu einzelnen seiner Übersetzungen aus den alten Sprachen versammelt.

Volker Riedel in International Journal of the Classical Tradition [IJCT] 11.3 (Winter 2005):

Verdienstvoll sind - neben der (...) allgemeinen Würdigung von Klopstocks Antikebegegnung - die Interpretation der (...) "Grammatischen Gespräche", die minutiöse Stellenanalyse und im Prinzip auch die meisten Bemerkungen zum literaturgeschichtlichen Kontext. (...) An der Spitze der Detailanalyse stehen die Übersetzungen der Horazischen Oden 1,14, 1,29, 3,13 und 4,2. (...) Das Buch [greift] wichtige Fragestellungen [auf] und [enthält] wertvolle Ergebnisse (...), an denen die Forschung zur Antikerezeption, zur deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts und zur Übersetzungsproblematik nicht vorübergehen sollte.

Steffen Martus in Germanistik 44 (2003), H. 3/4, S. 813:

Die Studie (...) beschäftigt sich mit den späten Übersetzungen Klopstocks aus dem Lateinischen und Griechischen in den Jahren 1795 bis 1801 (...). Nach einer einleitenden Explikation der 'Übersetzungstheorie' von K[lopstock] im Kontext der Rezeption antiker Autoren (...) und der Übersetzungstheorie im 18. Jh. führt der Verf. an exemplarischen Ausschnitten in einer "philologisch-stilistischen [Stellen-]Analyse" K.s 'Übersetzungspraxis' vor. (...) Der Anhang führt synoptisch Originale und Übersetzungen auf. Die Untersuchung ist über weite Passagen ein erläuternder "Nachvollzug" (...) von K.s Gedankengängen und seines Umgangs mit der dt. Literatursprache. Damit arbeitet die Studie (...) generell einen Teil der 'grammatischen' Schriften K.s auf, der bislang nicht im Zentrum der Forschung stand.

Jörg Robert in IASLonline (22. September 2004):
(Die ganze Rezension unter:
http://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/Robert389796077X_195.html)

Die beinahe 200 Seiten überspannenden "Stellenanalysen" belegen die gediegene philologische Kompetenz des Verfassers, der mit sicherem Blick für poetische Strukturen und Ausdrucksnuancen dem je besonderen Charakter der sprachlichen Transformation nachspürt. (...) Elits Arbeit schließt (...) in der ausdifferenzierten Klopstockforschung eine bedeutsame Lücke.

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