Ulrich Druwe


Prof. Dr., Jahrgang 1955. Studium der Politikwissenschaft, Wissenschaftstheorie und Logik, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Jura und Neueren Geschichte. 1983 Magister und Promotion zum Thema Wissenschaftliche Entwicklung und wissenschaftlicher Fortschritt in den Erfahrungswissenschaften. 1990 Habilitation. Seit 1995 Professor am Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1995-1998 Geschäftsführender Leiter des Instituts für Politikwissenschaft, 1997-1998 Dekan des Fachbereichs 12 - Sozialwissenschaften. Seit 1998 Vizepräsident für Studium und Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Forschungsgebiete: Moderne Politische Theorie (bes. Systemtheorien, Rational Choice, Handlungstheorien, Theorien der Internationalen Politik), Politische Ideengeschichte (bes. Renaissance, frühe Neuzeit), Analytische Politische Philosophie (bes. Analytische Ethik), Wissenschaftstheorie der Politikwissenschaft.
Buchveröffentlichungen (u.a.): "Theoriendynamik und wissenschaftlicher Fortschritt in den Erfahrungswissenschaften. Evolution und Struktur politischer Theorien", Freiburg/ München 1985. - "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten", Stuttgart 1988. - "Moralische Pluralität - Grundlegung einer Analytischen Ethik der Politik", Würzburg 1991. - "Das Ende der Sowjetunion", Weinheim 1991. - "Wandel in Osteuropa - Szenarien einer ungewissen Zukunft", Weinheim 1992. - "Politische Theorie", Neuried 1993. - "Studienführer Politikwissenschaft", 2. überarb. und erweit. Aufl., Neuried 1994. - "Internationale Politik" (mit D. Hahlbohm und A. Singer), Neuried 1998. - "Politische Gerechtigkeit" (Hrsg., mit V. Kunz), Opladen 1999. Daneben zahlreiche Aufsätze, Tagungsberichte und Rezensionen.