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Benedikt Descourvières
Kriegs-Schnitte

Werner Faulstich in medien + erziehung Nr. 6 / Dezember 2002:

Im Rekurs auf Standardliteratur der Filmanalyse macht der Verfasser Ernst mit der Forderung an den Deutschunterricht, Medienprodukte endlich nicht mehr nur als 'Texte' oder 'Kunst' oder mit dem Augenmerk auf Sprachstrukturen zu behandeln (...), sondern als Medien, d.h. unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenheiten (hier vor allem: Bildästhetik). Nach kurzen Ausführungen zur Filmanalyse und zu den Inhalten und Problemfeldern der drei gewählten Filmbeispiele stehen zwei Momente im Vordergrund, die das knappe Buch empfehlenswert machen: erstens Überlegungen zur Filmdidaktik als Teil medienpädagogischer Aspekte des Deutschunterrichts, zweitens methodische Anregungen zur Behandlung des Themas selbst. (...)
Ansätze wie diese sind grundsätzlich notwendig und nach wie vor viel zu selten. Weitere Publikationen dieser Art müssten für den Deutschunterricht bereitgestellt werden.

Stefan Neuhaus in literaturkritik.de Nr. 2 / Februar 2003:
(Die komplette Rezension unter: www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5644)

Benedikt Descourvières hat eine spannende kleine Einführung in die Analyse von Kriegsfilmen verfasst. (...) Vor die Analyse hat der Autor eine kleine, aber feine, d.h. kenntnisreiche Einführung in die Filmanalyse gesetzt. Die "Stationen der Filmtheorie" gehen ins Detail und zeigen (...) auf, welche komplexen Prozesse dazu gehören, das "Superzeichen" Film zu produzieren.

epd Film 2 / 2003:

(Descourvières bietet) Medienpädagogische und filmwissenschaftliche Analysen für den Einsatz von Spielfilmen im Unterricht.

Hans Dieter Erlinger in MEDIENwissenschaft 1 / 2003:

Dieses schmale Bändchen zeichnet sich durch drei Qualitäten aus: Es ist theoretisch auf dem neuesten Stand der Medienerziehung, es bietet gute und für den Unterricht brauchbare Filmanalysen an und es enthält einen Anhang-Teil mit Arbeitsblättern, Folienvorlagen und Tafelbildern, mit denen der Lehrer arbeiten kann. (...) Lehrerinnen und Lehrern (...) kann man ohne Vorbehalte raten, den Band für ihre Arbeit zu nutzen.

Maria Herrlich in medien praktisch 2 / 2003, S. 92:
(Die ganze Rezension unter:
www.medienpraktisch.de/amedienp/xrezens/desc.html)

(Es) bleibt unbestritten, dass Descourvières mit seinem Buch medienpädagogisch engagierten LehrerInnen Begründungszusammenhänge für die zweifellos notwendige Etablierung des Spielfilms im Curriculum wie auch in der Praxis des Deutschunterrichts liefern kann. Sehr hilfreich sind auch die interessanten unterrichtsmethodischen Vorschläge zur Filmanalyse (...). In diesen Momenten liegt die eigentliche Stärke der Arbeit von Benedikt Descourvières, und damit füllt "Kriegs-Schnitte" eine wichtige Lücke.

Deutschunterricht, 57. Jahrgang, Juni 3 / 2004:

(Der Band enthält) Arbeitsblätter, Sequenzprotokolle, Folienvorlagen und Tafelbilder im Anhang. In seiner knappen, sprachlich gut lesbaren und für den Unterrichtseinsatz sehr gut geeigneten Darstellung versucht der Autor zudem die Verbindung von Theorie und Praxis, indem er die Analyse einbettet in Überlegungen zum Medienbegriff, zur Filmtheorie, zur Filmdidaktik im Deutschunterricht und zu unterrichtlichen Methoden der Filmanalyse.

 

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